Kein Geld mehr für Opfer: Briten schaffen Menschenrechtskonvention für Armee ab

Kein Geld mehr für Opfer: Briten schaffen Menschenrechtskonvention für Armee ab
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Großbritannien steigt aus der Menschenrechtskonvention, die für die Streitkräfte gilt, aus.

WERBUNG

Großbritannien steigt aus der Menschenrechtskonvention, die für die Streitkräfte gilt, aus. Der Grund: Bisher konnten mutmaßliche Opfer die britischen Soldaten verklagen, wenn es ihren Aussagen nach etwa zu Misshandlungen gekommen war. Die Kosten für diese Gerichtsverhandlungen kosteten den Staat viel Geld, so Verteidigungsminister Michael Fallon.

Außerdem sagte er: “Viele der Anklagen kommen daher, dass die europäische Menschenrechtskonvention auf das Schlachtfeld ausgedehnt wurde. Das hat unseren Soldaten Schaden zugefügt, Militäraktionen unterminiert, und hat den Steuerzahler Millionen gekostet, die für die Verteidigung investiert werden sollten.”

Umgerechnet 114 Millionen Euro hat London in den vergangenen drei Jahren allein für Menschenrechtsverletzungen durch seine Soldaten und Entschädigungen für die Opfer im Irak gezahlt. Dies soll nun ein Ende haben. Es wird erwartet, dass London ebenfalls eine Verjährungsfrist für Kriegsverbrechen einführen wird.

British soldiers to be made exempt from Europe’s human rights convention https://t.co/GcfSkJdIaG

— CNBC (@CNBC) 4. Oktober 2016

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

120 Jahre Entente Cordiale: Frankreich und Großbritannien tauschen Wachen aus

Erste Bundeswehrsoldaten der Litauen-Brigade in Vilnius angekommen

94-jährige Strick-Oma sucht neues Zuhause für ihre gestrickten Wahrzeichen