Der US-Wahlkampf wird noch schmutziger

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Statt Politik und Visionen dominieren Sex-Vorwürfe die Schlagzeilen in den USA. euronews-Korrespondent Stefan Grobe fasst die täglichen Entwicklungen zusammen.

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Mit der zweiten TV-Debatte begann die heiße Phase des Wahlkampfs um die Präsidentschaft in den USA, doch statt Politik und Visionen dominieren Sex-Vorwürfe die Schlagzeilen. euronews-Korrespondent Stefan Grobe in Washington fasst die täglichen Entwicklungen zusammen:

Wer schon jetzt meinte, dies sei ein besonders hässlicher Präsidentschaftswahlkampf, der muss sich noch auf einiges gefasst machen: Binnen eines Tages haben zehn Frauen Donald Trump vorgeworfen, sie einst ohne ihre Einwilligung angefasst und sexuell belästigt zu haben.

Der Kandidat weist all das als Schmierenkampagne zurück und geht zum Angriff auf Bill Clinton über. Trump überlegt, mehrere Frauen auf seine Wahlkampfbühnen zu holen, die Bill Clinton der Vergewaltigung bezichtigen, um den Charakter Hillary Clintons in Zweifel zu ziehen.

Viele amerikanische Analysten sehen in dieser Strategie einen Akt der Verzweiflung angesichts sinkender Umfragewerte. Trump scheint darauf zu setzen, potentielle Clinton-Wähler dazu zu bringen, am Wahltag zuhause zu bleiben, um seinen eigenen Rückstand auszugleichen. Der Tiefpunkt der Hässlichkeiten könnte uns in den weniger als vier Wochen bis zum Stichtag noch bevorstehen.

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