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London: Verfasser des Russland-Dossiers über Trump abgetaucht

London: Verfasser des Russland-Dossiers über Trump abgetaucht
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Von Euronews
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Christopher Steele soll kurz vor der Veröffentlichung seines Namens am vergangenen Mittwoch seine Wohnung westlich von London mit unbekanntem Ziel verlassen haben.

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Der ehemalige Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes MI6, der das Russland-Dossier über Donald Trump verfasst hat, ist untergetaucht. Christopher Steele soll britischen Medien zufolge kurz vor der Veröffentlichung seines Namens am vergangenen Mittwoch seine Wohnung westlich von London mit unbekanntem Ziel verlassen haben.

Der “Independent” berichtete weiter, Steele habe seine Erkenntnisse mit dem britischen und dem US-Geheimdienst geteilt, weil es sich für beide Länder um Angelegenheiten der “nationalen Sicherheit” handele.

Die Zeitung “Telegraph” veröffentlichte ein Foto von Steele und schrieb, Trump habe den Briten als “gescheiterten Spion” bezeichnet. Steele habe nach Angaben von Trump “in Zusammenarbeit mit politischen Rivalen” von Trump “gefälschte Anschuldigungen” erfunden.

The Telegraph > https://t.co/L9PqBIhLqD

— Magnet Emas (@MagnetEmas) January 13, 2017

Die britische Premierministerin Theresa May trat Berichten entgegen, nach denen Steele bis zuletzt für die britische Regierung tätig gewesen sei. Dies hatte unter anderem die russische Botschaft in London angedeutet.

May sagte:“Es entspricht einer langen Tradition, dass wir solche Angelegenheiten nicht kommentieren. Aber es scheint sehr klar, dass der Verfasser des Berichts seit Jahren nicht für die britische Regierung gearbeitet hat.”

Steele soll Kontakte aus seiner Agentenzeit in Moskau für das Russland-Dossier genutzt haben. In Geheimdienstkreisen galt der Brite laut BBC als “außerordentlich hoch angesehen”.

Trump selbst hatte das Dossier, das am vergangenen Dienstag von der Webseite “BuzzFeed” veröffentlicht wurde, als “Unsinn” bezeichnet: “Das sind alles Falschnachrichten, es ist alles erfundenes Zeug, es ist nicht passiert”, sagte Trump bei einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch in New York.

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