Eilmeldung
This content is not available in your region

Kritik am EU-Flüchtlingsabkommen: „Roulette mit der Zukunft der Schwächsten“

euronews_icons_loading
Kritik am EU-Flüchtlingsabkommen: „Roulette mit der Zukunft der Schwächsten“
Schriftgrösse Aa Aa

Die Hilfsorganisationen Oxfam, International Rescue Committee (IRC) und der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) haben scharfe Kritik an dem Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei geübt. Das Abkommen spiele “Roulette mit der Zukunft der verletzbarsten Menschen dieser Erde”. Für jene, die am dringendsten Schutz in Europa bräuchten, sei es nahezu unmöglich geworden, nach Europa zu kommen. Kinder, Frauen und Männer würden tagtäglich Risiken und Missbrauch ausgesetzt. In ihrem am Freitag vorgestellten Bericht fordern die Hilfsorganisationen, dass der Pakt nicht als Vorlage für weitere Abkommen mit anderen Ländern dienen dürfe.





Das am 18. März 2016 abgeschlossene Flüchtlingsabkommen zwischen der der Regierung in Ankara und der EU sieht vor, dass die Türkei illegal nach Europa eingereiste Migranten nach deren jeweiligen Asylverfahren von den griechischen Inseln in der Ostägäis wieder zurücknimmt.

Für jeden abgeschobenen Schutzsuchenden aus Syrien nimmt die EU einen syrischen Flüchtling legal auf. Die EU stellte zudem Visafreiheit für türkische Staatsbürger in Aussicht.

Von Anfang an haben Flüchtlingshilfsorganisation den Deal scharf kritisiert.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.