Guam: 100 Menschen demonstrieren für Frieden

Guam: 100 Menschen demonstrieren für Frieden
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Von Euronews
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Viele Menschen in Guam wünschen sich nur eines: dass Nordkorea seine Angriffsdrohung zurücknimmt und endlich wieder Normalität herrscht.

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In der Hauptstadt der Pazifikinsel Guam haben mehr als einhundert Menschen für Frieden demonstriert. Ihre Forderung an Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un: die Pläne für einen Raketenangriff auf die US-Insel einzustellen.

“Das ist eine friedliche Zusammenkunft. Viele Menschen sind völlig gestresst. Ihnen gehen viele Dinge durch den Kopf. Vor allem Nordkorea und die Bomben, die uns treffen könnten. Wir sind hier, um unsere Gemeinschaft zu stärken und um an etwas anderes zu denken, als bombardiert zu werden”, sagt ein Demonstrant.

Eine Frau erklärt: “Die Menschen hier sind friedliebend, wir wollen keinen Krieg. Wir wollen niemanden in Nordkorea verletzen und wir wollen nicht, dass uns oder Menschen anderswo Schaden zugefügt wird. Es ist Zeit, dass die Politiker über Frieden nachdenken und über Wege, Frieden zu fördern.”

Die USA und Nordkorea überzogen sich vergangene Woche gegenseitig mit Kriegsrhetorik. Trump drohte mit “Feuer und Wut”, Kim Jong-un mit “grenzenlosem Krieg.”

Dass er diese Ankündigung in die Tat umsetzt, glauben die Nachbarn in Südkorea allerdings nicht. Der Verteidigungsminister sagte am Montag, er halte einen Angriff auf Guam für “extrem unwahrscheinlich.”

#dpa: Südkorea: Angriff auf Guam sehr unwahrscheinlich.

— Helmut Baltrusch (@Balelt41) 14. August 2017

‘No imminent threat’ of nuclear war with North Korea, CIA director says despite rising tensions: https://t.co/L9GovvsRZtpic.twitter.com/NqXgjYXI6Z

— BBC News (World) (@BBCWorld) 14. August 2017

Die USA teilen die Einschätzung Südkoreas.

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