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Griechenland will in einem Jahr ohne Hilfsgelder auskommen

Griechenland will in einem Jahr ohne Hilfsgelder auskommen
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Griechenland kommt nach Einschätzung von Ministerpräsident Alexis Tsipras bald aus seiner jahrelangen Finanz-
und Wirtschaftskrise heraus. Tsipras bei einer Pressekonferenz in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki. «Das Ende der Krise in Griechenland wird auch das Ende der Krise Europas sein».


Griechenland war nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise
2008/2009 in eine Schuldenkrise getaumelt und wird seither mit
internationalen Hilfskrediten vor der Pleite bewahrt. Im Gegenzug haben die Geldgeber den Griechen immer wieder
harte Einschnitte abgerungen.


Einem ersten Hilfsprogramm 2010 folgten zwei weitere, das aktuelle von bis zu 86 Milliarden Euro läuft bis August 2018.

Dann will Athen finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen.


Die griechische Wirtschaft werde dieses Jahr zum erstenmal seit neun Jahren um zwei Prozent wachsen, so Tsipras. Die Arbeitslosigkeit – aktuell 21 Prozent – gehe zurück, wenn auch nur
ganz langsam. Anfang 2016 war noch jeder vierte Grieche ohne Job.
Griechenland soll sich laut Tsipras ab Mitte nächsten Jahres selbst finanzieren können.

su mit dpa