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Kurdenkonflikt: Irak verstaatlicht Erdöl-Felder um Kirkuk

Kurdenkonflikt: Irak verstaatlicht Erdöl-Felder um Kirkuk
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Der Irak will die unabhängigen Erdöl-Exporte der Kurden-Region beenden. Künftig werde die staatliche irakische Ölgesellschaft die Geschäfte übernehmen, teilte deren Vorsitzender mit. Die Regierung in Baghdad habe Gespräche mit der Türkei aufgenommen, um das Rohöl aus der Region in Pipelines bis zum Mittelmeer zu transportieren.

Seit 2014 hatten kurdische Peschmerga-Kämpfer die strategisch wichtigen Ölfelder um Kirkuk kontrolliert. Die Peschmerga unterstehen der Regierung der Autonomen Provinz Kurdistan. Mitte Oktober wurden sie jedoch von der irakischen Armee verdrängt.

Ende September hatten die Kurden in einem Referendum für die Unabhängigkeit vom Irak gestimmt. Die Zentralregierung im Bagdad reagierte mit dem Einmarsch in die umstrittenen Gebiete.

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