Wegen Jerusalem: Weltsicherheitsrat tagt am Freitag

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Acht Staaten beantragen eine Sondersitzung nach der Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen.

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Auf Antrag von acht Staaten wird am Freitag der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zusammenkommen. Auf der Tagesordnung steht die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Ägypten, Bolivien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Senegal, Schweden und Uruguay ersuchten die Dringlichkeitszusammenkunft.

International ist dieser Schritt höchst umstritten. Israelis und Palästinenser erachten Jerusalem als ihre Hauptstadt.

Der US-Präsident begründete seine Entscheidung wie folgt: „Es ist Zeit, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Diese Maßnahme liegt im besten Interesse der Vereinigten Staaten und der Friedensbemühungen zwischen Israel und den Palästinensern.“

Trump kündigte an, die US-Botschaft werde von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt, die Vorbereitungen für den Umzug sollen umgehend beginnen.

António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, betonte im Anschluss an Trumps Entscheidung, es gebe keine Alternative zur Zwei-Staaten-Lösung, ein Plan B bestehe nicht. Er verstehe die tiefe Verbundenheit vieler Menschen mit Jerusalem. Das sei seit Jahrhunderten so und werde so bleiben, sagte der Portugiese.

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