Eilmeldung

Eilmeldung

Froome über Dopingverdacht: "Kein positiver Test"

Sie lesen gerade:

Froome über Dopingverdacht: "Kein positiver Test"

Froome posing with trophy
@ Copyright :
REUTERS/Susana Vera/File Photo
Schriftgrösse Aa Aa

Der unter Dopingverdacht stehende viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome beteuert weiter hartnäckig seine Unschuld. Der unter Asthma leidende Brite war während der Spanien-Rundfahrt im September positiv auf Salbutamol, ein Mittel gegen Atemprobleme, getestet worden.

Er wurde vom Internationalen Radsportverband UCI nicht suspendiert, muss aber erklären, warum der Grenzwert um rund das Doppelte überschritten wurde. In einem TV-Interview bezog der Brite Stellung zur Entwicklung und Vorgeschichte des Falles.

Chris Froome:

"Ich kann die Reaktionen der Leute zum Teil verstehen, gerade mit Blick auf die Geschichte dieser Sportart. Aber hier liegt ein anderer Fall vor. Dies ist kein positiver Test. Ich bin geübt im Umgang mit meinem Inhalationsgerät und weiß, wie und wie oft ich es nutze. All diese Informationen habe ich dem Radsportverband UCI gegeben, um der Sache auf den Grund zu gehen."

"Das ist jetzt meine zehnte Saison als Radprofi. Ich kenne die Regeln und die Grenzen, die ich nie überschritten habe."

"Meine Konkurrenten lauern auf den geringsten Fehler, die kleinste Schwäche. Da komme ich nicht daher und mache auch noch darauf aufmerksam, dass ich eine Schwachstelle habe. Schon die bloße Frage der Journalisten - ob ich krank bin oder gegen etwas kämpfe - das reichte, damit jeder sehen konnte, dass ich nach den Etappen Atemprobleme hatte. Die Symptome waren offensichtlich, für jeden zu erkennen."