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Konservativer Piñera wird Präsident von Chile

Anhänger von Sebastián Piñera feiern mit seinem Konterfei
Anhänger von Sebastián Piñera feiern mit seinem Konterfei Copyright REUTERS/Pablo Sanhueza
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Von Euronews
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Sebastián Piñera hat die Wahl gewonnen. Er bietet seinem unterlegenen Konkurrenten eine Zusammenarbeit an, um das Leid der Ärmsten in dem südamerikanischen Land zu lindern.

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In Chile hat Präsidentschaftskandidat Sebastián Piñera die Wahl gewonnen. Mit rund 55 Prozent der Stimmen gewann der Konservative den zweiten Wahlgang gegen seinen Konkurrenten, den sozialistischen Alejandro Guillier. Im der ersten Runde der Wahlen hatte er ebenfalls mit 37 Prozent über Guillier gesiegt.

Der künftige Präsident bot dem unterlegenen Guillier eine Zusammenarbeit an. Teile dessen Regierungsprogramms lobte er als "sehr gute Vorschläge". Vor allem den Ärmsten in der Bevölkerung möchte Pinera offenbar helfen. Guillier gratulierte dem Wahlsieger; noch im Wahlkampf hatte Piñera in der Nähe korrupter Regierungen verortet und ihm indirekt Verlogenheit vorgeworfen.

Piñera war bereits von 2010 bis 2014 Präsident. Der Milliardär tritt die Nachfolge der sozialistischen Staatspräsidentin Michelle Bachelet an. Er ist ein Weiterer in einer Reihe konservativer Politiker in Südamerika, die in jüngster Vergangenheit Erfolge gegen die Sozialisten feiern. Piñera hat sich in seinem Wahlprogramm denn auch der Förderung des Wirtschaftswachstums verschrieben.

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