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Israel will afrikanische Migranten zur Ausreise zwingen

Israel will afrikanische Migranten zur Ausreise zwingen
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Israel hat erneut von tausenden afrikanischer Flüchtlinge, zumeist aus Sudan und Eritrea, die Ausreise verlangt. Kommen sie dem nicht nach, werden sie eingesperrt - so berichtet es die BBC.

Schon in der Vergangenheit hatte man Flüchtlinge aus Afrika zur Ausreise in afrikanische Länder aufgefordert, ihnen dafür Geld gezahlt und anderenfalls mit Inhaftierung gedroht.

Der wichtige Punkt dabei ist nach Völkerrecht, dass es sich um Drittländer handeln muss, nicht um die Herkunftsländer Sudan und Eritrea.

Das Flüchtlingshilfswerk der UNO spricht von viertausend Menschen, die auf diese Weise wieder zurückgereist seien, laut Medienberichten vor allem nach Ruanda und Uganda.

Das Hilfswerk äußerte sich über Israels neuen Plan besorgt, da das weitere Schicksal der Flüchtlinge in diesen Fällen unbestimmt sei.

Viele würden sich wohl auf gefährliche Weiterreisen begeben, um zum Beispiel nach Europa zu gelangen.

Nach seinen Angaben halten sich in Israel knapp achttausend Sudanesen und gut siebenundzwanzigtausend Eritreer auf.