Trump trotzt Enthüllungen: "Ich betrachte das Buch als Fiktion"

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In seinem Wochenendsitz Camp David und umgeben von führenden Parteifreunden hat Donald Trump gegen Enthüllungsautor Michael Wolff nachgelegt. Der US-Präsident betrachte Wolffs Werk als "Fiktion".

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Donald Trump hat bei einem Parteitreffen führender Republikaner in Camp David erneut gegen die Veröffentlichung des "Fire and Fury"-Enthüllungsbuchs und dessen Autoren Michael Wolff gewettert. In dem Buch wird dem US-Präsidenten von mehreren Seiten Amtsunfähigkeit unterstellt. Trump bezeichnete Wolff als "Verlierer". Dessen Buch sei "unwahr und langweilig":

"Ich betrachte das Buch als Fiktion. Es ist eine Schande, dass jemand in der Lage ist, so etwas zu tun. Die Verleumdungsgesetze in diesem Land sollten stärker sein. Dann würde so etwas nicht passieren, dass man ausspricht, was einem gerade durch den Kopf geht."

In seinem Wochenendsitz Camp David ergänzte Trump, er habe die besten Colleges besucht, sei ein ausgezeichneter Student gewesen und habe als Geschäftsmann Milliarden Dollar verdient. Ferner habe er es im ersten Anlauf zum US-Präsidenten gebracht. Das sei nicht nur clever, sondern genial. Zudem sei er ein mental gefestigtes Genie.

Das Buch, erklärte Autor Wolff, basiere auf 18 Monaten Gesprächen auch mit Trump selbst - was der US-Präsident vehement bestreitet - sowie auf etwa 200 Interviews mit Trumps engstem und weiterem Umfeld.

Wolff hat allerdings einen zweifelhaften Ruf. Er sei jemand, schreibt die "New York Times", der zwar immer alles über sein Thema wisse, aber in der Umsetzung schludere.

Andere Kritiker beschuldigen Wolff, für "Fire and Fury" Quellen verbrannt zu haben: Niemals könne all das, was er zitiert habe, für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen sein, hieß es.

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