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Hohes Risiko für Schweinepest-Ausbruch in Deutschland

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Von Euronews
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In Polen und Tschechien verenden weiter Wildschweine an der Afrikanischen Schweinepest. Durch gezielte Bejagung wurde die Seuche, gegen die es keinen Impfstoff gibt, bislang nicht gestoppt.

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Deutschlands Bauern haben Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Zur Prävention werden vermehrt Wildschweine gejagt. Denn durch sie kann das hochaggressive Virus auf Hausschweine übertragen werden - aber auch durch Essensreste etwa an Rastplätzen, verunreinigte Kleidung oder Futtermittel. Die Seuche ist in Polen und Tschechien bis rund 100 Kilometer an die deutsche Grenze vorgedrungen.

Ursprünglich aus Afrika breitet sich die Virusinfektion seit 2007 in Europa aus. Sechs osteuropäische Länder sind bisher betroffen. Infizierte Tiere sterben meist innerhalb weniger Tage. Für Menschen ist der Erreger ungefährlich.

"Wir haben in Deutschland eine der größten Populationen von Wildschweinen weltweit. Hier findet der Erreger natürlich durch die Vielzahl am möglichen Wirten auch ein besonders gutes Ausbreitungsszenario. Alle Maßnahmen. die zur Reduktion dieser Wildschweinpopulation führen, sind sicherlich auch gut als Voraussetzung für eine erfolgreiche Bekämpfun dieser Tierseuche", sagt Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Löffler-Instituts.

Sollte sich ein Wildschwein in Deutschland infizieren, würde die Weltorganisation für Tiergesundheit alarmiert. Daraus könnte ein Horrorszenario folgen: Ausländische Händler würden deutsche Betriebe meiden, der Export würde zusammenbrechen. Der Schweinewirtschaft drohten Millliardenverluste, Bauern die Pleite.

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