EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Britische Pässe kommen künftig aus der EU

Britische Pässe kommen künftig aus der EU
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Reisepässe werden dann von einer niederländisch-französischen Firma hergestellt. Die britische Firma, die sie zur Zeit druckt, unterlag im Bieterverfahren.

WERBUNG

Zu den Dingen, die sich mit Großbritanniens EU-Austritt in einem Jahr ändern sollen, gehört die Farbe der britischen Reisepässe.

Seit dreißig Jahren waren sie weinrot wie fast alle Pässe in der EU (außer beim Neumitglied Kroatien), jetzt sollen sie dunkelblau werden wie zuvor - also der Regierung zufolge das "legendäre" Aussehen von früher (seit 1921) erhalten.

Schock für "Brexiteers"

Nun kam aber ein Schock für die Brexit-Befürworter: Diese neuen Pässe werden unter einem neuen Vertrag ab Oktober nächsten Jahres in der EU hergestellt, von der niederländisch-französischen Firma Gemalto.

Die britische Firma De La Rue, die sie zur Zeit druckt, unterlag im Bieterverfahren - nach eigenen Angaben, weil Gemalto mit seinem Angebot billiger war.

Streit um Ausschreibung

Sie beschwert sich jetzt öffentlich und massiv über diese Entscheidung gegen ein einheimisches Unternehmen und gegen britische Arbeitsplätze.

Natürlich ist aber auch De La Rue weltweit tätig - in über 140 Ländern, so wirbt die Firma auf ihrer Webseite.

Es habe ein strenges, faires und offenes Verfahren gegeben, teilt aber das Innenministerium mit. Der Sieger erfülle am besten die Anforderungen und liefere den besten Gegenwert.

Natürlich waren die Anforderungen hoch gesteckt: Immerhin hatte Regierungschefin Theresa May den neuen Pass einen "Ausdruck unserer Unabhängigkeit und Souveränität" genannt.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Geringes Interesse für die Europawahl: Wohin steuert Portugal?

Bald Dominoeffekt? Spanien will den Staat Palästina anerkennen

Spitzenkandidaten der Europawahl: Vorbereitung auf die Schlussdebatte