Investition bei Opel auf Eis gelegt

Das Opel-Logo bei einer Autoshow in Riga
Das Opel-Logo bei einer Autoshow in Riga Copyright REUTERS/Ints Kalnins
Von Christoph Wiesel mit DPA
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Der französische PSA-Konzern hat eine wichtige Investition bei Opel auf Eis gelegt. Grund ist der Streit um die künftigen Arbeitsbedingungen beim Autobauer.

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Vorerst keine Investition bei Opel in Eisenach: Der französische Mutterkonzern PSA hat neue Ausgaben für das Opel-Werk auf Eis gelegt.

Grund ist der anhaltende Streit um die Opel-Sanierung. Management und Arbeitnehmer liegen hinsichtlich der künftigen Arbeitsbedingungen im Clinch. Die Zukunft des Werks in Eisenach bleibt damit ungewiss.

Laut Opel-Sanierungsplan soll dort ab dem kommenden Jahr ein Geländewagen produziert werden, der auch mit Elektroantrieb ausgestattet werden kann. Die dafür notwendigen Investitionen in neue Anlagen sind nun aber vorerst gestoppt.

Einem kurzfristig anberaumten Spitzentreffen im Berliner Wirtschaftsministerium blieb PSA-Chef Carlos Tavares fern. Als Grund für die Absage nannte ein Sprecher die kurze Vorlaufzeit. Den Dialog mit der Politik wolle man aber forsetzen, hieß es.

Opel wurde 2017 vom französischen PSA-Konzern übernommen. Der Autobauer steckt derzeit in einer harten Sanierung.

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