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Gazastreifen: Mehr als 50 Tote

Gazastreifen: Mehr als 50 Tote
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Von Renate Birk mit dpa
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Dem palästinensischen Gesundheitsministerium zufolge gab es zudem mehr als 2700 Verletzte.

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Mindestens 58 Tote und über 2700 Verletzte - das ist dem palästinensichen Gesundheitsministerium zufolge die Bilanz der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und irsraelischen Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen. Die schweren Unruhen waren anlässlich der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ausgebrochen.

"Wir sind mit friedlichen Absichten und unbewaffnet hergekommen", betont ein palästinensischer Demonstrant. "Die ganze Welt sieht, wie viele Waffen, Panzer und Raketen sie haben. Sie wissen genau, dass dieses Land uns gehört, deshalb verstecken sie sich hinter der Grenze. Sie haben Angst. Dieses Land gehört uns."

Eine Palästinenserin sagt: "Ich bin hergekommen, weil es um unsere Anliegen geht. 1948 hat Israel dieses Land nach zahlreichen Massakern gegen die Palästinenser, die zu Flüchtlinge wurden, besetzt. Internationales Recht sichert den Flüchtlingen das Recht zur Rückkehr zu."

Israel warf der radialislamischen Hamas vor, die Bevölkerung aufgehetzt zu haben und wies ihr die Schuld für das Blutbad zu. Aus dem israelischen Außenministerium hieß es, die Demonstranten hätten die Grenze durchbrechen wollen. Israelische Soldaten hatten das Feuer eröffnet, die meisten der 58 Menschen starben durch Schussverletzungen.

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