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Slowenien wählt - Rechtskonservative in Umfragen vorn

Wahlplakate in Ljubljana
Wahlplakate in Ljubljana Copyright REUTERS/Borut Zivulovic
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Von Christoph Wiesel mit DPA
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Slowenien wählt ein neues Parlament. Die besten Chancen dürfte die rechtskonservative Partei haben. Ihr zentrales Thema: der Kampf gegen Migranten.

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Slowenien wählt an diesem Wochenende ein neues Parlament. Die besten Chancen dürfte dabei die rechtskonservative Partei SDS von Janez Janša haben. Ihr zentrales Thema: der Kampf gegen Migranten.

Janša will sich damit unter anderem gegen die liberale Partei von Miro Cerar durchsetzen. Cerar war der letzte Ministerpräsident Sloweniens, trat aber vor zweieinhalb Monaten von seinem Posten zurück.

Größere Konkurrenz dürfte von Politneuling Marjan Šarec kommen. Der mitte-links Angesiedelte hatte erst vor ein paar Wochen seine LMS-Partei ins Leben gerufen, nachdem er bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr aus dem Stand um ein Haar Amtsinhaber Borut Pahor abgelöst hatte. Favorit Jansa und dessen SDS-Partei dürfte aber auch Šarec nicht gefährlich werden.

"Diese Wahlkampagne war für slowenische Standards wirklich brillant“, sagt der politische Analyst Miha Kovac. "Die SDS hat viele Dinge kopiert, die Fidesz in Ungarn gemacht hat, die die ultrakonservativen Republikaner in den USA gemacht haben. Sie haben all das zusammengemischt und sehr gut abgeliefert."

Doch selbst nach einem Sieg der SDS ist es nicht sicher, ob ihr Anführer Janez Janša auch Ministerpräsident wird. Dazu bräuchte er Koalitionspartner und die fehlen ihm bisher noch.

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