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Höhlen-Rettung: Elon Musk entschuldigt sich nach "Pädophilen"-Beleidigung

Höhlen-Rettung: Elon Musk entschuldigt sich nach "Pädophilen"-Beleidigung
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Update: Musk hat sich bei dem Höhlentaucher entschuldigt. Sein Verhalten sei aber "nicht gerechtfertigt" gewesen: "Ich entschuldige mich bei Herrn Unsworth und auch bei den Firmen, die ich als Chef vertrete. Das war mein Fehler, und mein Fehler allein."

Nach dem Höhlen-Drama in Thailand dürfen die ersten Fußballer das Krankenhaus in dieser Woche verlassen. Trotz der Freude über ihre erfolgreiche Rettung sorgt ein Streit für böses Blut. Er dreht sich um den britischen Taucher Vern Unsworth auf der einen und den US-Milliardär und Elektroauto-Hersteller Elon Musk auf der anderen Seite.

Was war passiert?

Musk hatte Unsworth, der zum Rettungsteam gehörte, per Tweet als "Pädophilen" beschimpft - nur die letzte Episode in einem Streit, der während der komplizierten Rettung entbrannt ist.

Der Hintergrund: Der Milliardär war eigens nach Thailand gereist, im Gepäck hatte er ein selbst entwickeltes Mini-U-Boot zur Rettung der Fußballmannschaft.

Unsworth verzichtete jedoch, Begründung: Das U-Boot sei zu sperrig, um Hindernisse zu umfahren.

Der Milliardär und Tesla-Chef musste sich vorwerfen lassen, nur an Eigenwerbung interessiert zu sein. Unsworth sprach von einem "PR-Gag". Musk könne sich sein U-Boot sonst wohin schieben...

Zweifel an Musks Führungsqualitäten

Die viel kritisierte Reaktion auf Twitter ließ nicht lang auf sich warten. Zwar wurden die Tweets, in denen Musk den Taucher einen Pädophilen nennt, inzwischen gelöscht. Doch der Schaden ist da.

Zumindest für den Unternehmer: Denn die Tesla-Aktie gab an der Wall Street umgehend um 2,75% nach. In den sozialen Netzwerken wird Musks Twieet mit den Reaktionen des US-Präsidenten verglichen. Kitiker werfen ihm dort auch mangelnde Führungsqualitäten vor und zweifeln an seiner mentalen Stabilität.