Affäre Benalla: Frankreichs Innenminister weist Vorwürfe von sich

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Von Euronews mit dpa, afp
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Frankreichs Innenminister Collomb wusste nach eigenen Worten früh von der Prügelattacke durch Macrons Ex-Leibwächter. Vertuschungsvorwürfe weist er aber zurück.

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In Frankreich spitzt sich die Affäre um einen Ex-Sicherheitsmitarbeiter von Präsident Emmanuel Macron zu. Innenminister Gérard Collomb musste vor einem Ermittlungsausschuss der Nationalversammlung Rede und Antwort stehen.

Dabei gab er zu, bereits am 2. Mai von der Prügelattacke durch Alexandre Benalla erfahren zu haben – einen Tag nach dem Vorfall. Den Vorwurf der Vertuschung wies Collomb vehement zurück.

Er habe den Polizeieinsatz bei einer Demonstration am 1. Mai beobachtet, aber nicht einmal gewusst, wer Benalla sei. „Ich dachte sogar, er gehöre zu den Sicherheitskräften. Ich hatte ihn noch nie getroffen… Also doch, ich hatte ihn schon mal getroffen aber ich wusste nicht, dass er Berater des Staatspräsidenten ist", so der Minister. 

Alexandre Benalla hatte am ersten Mai in Paris auf einen Protestteilnehmer eingeprügelt. Dabei trug er Armbinde und Helm der Polizei. Das sei „schockierend“ und „inakzeptabel“, sagte Präsident Emmanuel Macron. Das Verhalten seines bisherigen Leibwächters werde nicht unbestraft bleiben. Mittlerweile wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Benalla eingeleitet.

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