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Tour de France: Mit High-Tech gegen Motordoping

Tour de France: Mit High-Tech gegen Motordoping
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Alle Räder der Tour de France-Etappensieger werden geröntgt, um Manipulationen auszuschließen. Stichprobenartig werden auch Fahrräder anderer Teilnehmer ausgewählt.

Mehr als 1.500 Kontrollen gab es seit Beginn der Tour. Dazu Jean Christophe Peraud von der International Cycling Union (UCI):

"Es ist das gleiche Prinzip wie beim Röntgen im Krankenhaus. Hier können wir sagen, ob es eine technische Manipulation gibt".

Es gibt noch eine weitere Neuheit auf der Tour. Lastwagen beobachten die Fahrer auf der Etappe mit Wärmebildkameras, die auf den Begleitmotorrädern installiert sind.

Der Blick richtet sich insbesondere auf die Felgen und das Tretlager. Hier könnten sich technische Hilfsmittel verstecken.

Die Kontrollen sind ein Zeichen dafür, dass der Weltverband das Problem des Motor-Dopings ernst nimmt.