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Lira-Krise: Katar will 15 Milliarden Dollar investieren

Recep Tayyip Erdogan und der Emir von Katar in Ankara
Recep Tayyip Erdogan und der Emir von Katar in Ankara -
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Kayhan Ozer/Presidential Palace/Handout via REUTERS
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Mitten in der Währungskrise bekommt die Türkei offenbar Unterstützung von Katar. 15 Milliarden Dollar wolle der Golfstaat in die Türkei investieren, berichten türkische Regierungsquellen nach einem Treffen von Präsident Erdogan mit dem Emir von Katar.

Es sind Investitionen, die der Türkei aus der Krise helfen sollen. Der Kurs der seit Monaten schwächelnden Lira stürzte Ende letzter Woche ab - nachdem die USA Strafzölle gegen das Land angekündigt hatten.

Bis zur Wochenmitte erholte der Kurs sich zwar leicht, aber die finanzielle Belastung ist in der Türkei weiter spürbar. Viele Türken tauschen ihr Gold, Euro und Dollar in Lira um, um dem Kursverfall der türkischen Währung entgegenzuwirken.

Unterdessen verhärten sich die Fronten zwischen der Türkei und den USA weiter. Die Türkei hat die Einfuhrzölle auf zahlreiche US-Produkte erhöht. Damit reagiere das Land direkt auf Sanktionen und Strafzölle der USA, die der stellvertretende Präsident Fuat Oktay, am Mittwoch auf Twitter "bewusste Angriffe der US-Regierung" nannte.

Die Türkei heizt damit die Auseinandersetzung, die zu einer Währungskrise im Land geführt hat, weiter an. Auch der US-Pastor Andrew Brunson, an dem sich der Streit zwischen den beiden Nato-Partner entzündet hatte, bleibt vorerst weiter in Hausarrest.

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