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Raumfahrt für den Artenschutz

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Von der internationalen Weltraumstation ISS sollen künftig Tiere auf der Erde beobachtet werden. Astronauten haben dazu eine spezielle Antenne an der Raumstation installiert.

Sieben Stunden dauerte der Einsatz, der entscheidend ist für das sogenannte Icarus-Projekt, an dem auch deutsche Forscher beteiligt sind.

Ab kommendem Jahr soll das System ermöglichen, Bewegungen von Tieren zu verfolgen. Dazu werden beispielsweise Zugvögel mit kleinen Sendern ausgestattet, deren Signal von der ISS empfangen wird.

Mit den Erkenntnissen aus dem Projekt wollen die Wissenschaftler den Artenschutz verbessern. Außerdem könnten die Tierbewegungen auch als Frühwarnsystem für Katastrophen wie Vulkanausbrüche und Erdbeben dienen. Wissenschaftler vermuten, dass Tiere schon sehr früh auf bevorstehende Ereignisse wie Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche reagieren und ihr Verhalten ändern.