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Stromausfall lähmt Athen

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Stromausfall lähmt Athen

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Ein Stromausfall hat mehrere Stadtteile und Vororte Athens lahmgelegt. Ursache war eine Panne in einem Hochspannungswerk. Der Vorfall ereignete sich gegen 14 Uhr Ortszeit, um 17 Uhr funktionierte die Stromversorgung in der Hälfte der betroffenen Gebiete wieder.

Auch der öffentliche Nahverkehr stand zeitweise still.

„Uns wurde gesagt, dass die U-Bahn über ein gesondertes Generatorennetz läuft, sodass sie auch bei einem Stromausfall verkehren sollte", sagt ein Kanadier. „Das ist ganz offensichtlich nicht der Fall und jetzt sitzen wir fest. Den Eingang mit etwas Flatterband abzusperren, ist keine wirkungsvolle Art und Weise, den Menschen mitzuteilen, wie die Lage ist und was sie zu erwarten haben", meint er.

Rund um die Akropolis - eine Gegend, die besonders viele Besucher anlockt - kämpften Geschäftsleute und Restaurants mit der Panne. Denn ohne Strom auch keine Kühlung für Lebensmittel.

„Keiner der Läden hat Strom", so ein Geschäftsmann. „Es gibt keine Neuigkeiten, niemand hat uns gesagt, wann der Strom wieder da sein wird. In Cafés und Bäckereien können Waren verderben. Das ist ein Problem. In diesem Land gibt es einfach keine gute Infrastruktur. Da gibt es mal eine technische Panne, und schon stecken wir alle in der Klemme."

euronews-Reporter Apostolos Staikos berichtet: „Der Fremdenverkehr ist für die griechische Wirtschaft ein wichtiger Faktor. Mitten in der Hochsaison hat dieser Stromausfall den Einheimischen, den Geschäften und den Touristen erhebliche Probleme bereitet."