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US-Präsident Trump unter Druck

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Der ehemalige Anwalt des US-Präsidenten, Michael Cohen belastet Donald Trump schwer. Aber das Weiße Haus weist alle Vorwürfe zurück. Dazu Pressesprecherin Sarah Huckabee Sanders:

"Wie der Präsident bei zahlreichen Gelegenheiten gesagt hat, er hat nichts falsch gemacht. Es gibt keine Anklage gegen ihn. Nur weil Michael Cohen einen Deal gemacht hat, bedeutet das nicht, dass das den Präsidenten belastet".

Trump soll an Schweigegeldzahlungen an Prostituierte beteiligt gewesen sein. Das Geld wurde gezahlt, um Schaden vom Wahlkampf des damaligen Präsidentschaftskandidaten abzuwenden. Es wäre damit ein Wahlkampfbeitrag, der strengen gesetzlichen Vorschriften unterliegt.

"Später wusste ich das, später. Aber sie müssen das verstehen, was er getan hat. Das Geld wurde nicht aus der Finanzierung der Kampagne genommen. Das ist das große Ding. Das ist eine viel größere Sache. Ist das Geld aus der Kampagne? Nein, es kam von mir".

Parallel zu Cohens Anhörung in New York erklärte eine Jury Trumps früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort in einem Prozess für schuldig, unter anderem wegen Steuerhinterziehung, Bankbetrugs und des Verschweigens von Auslandskonten.

Sowohl er als auch Cohen müssen mit mehrjährigen Haftstrafen rechnen. Der US-Präsident droht ins Fahrwasser der Straftaten zu geraten.