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Trump spricht von "blutiger Agenda" des Iran vor der UN-Generalversammlung

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Trump spricht von "blutiger Agenda" des Iran vor der UN-Generalversammlung

Trump spricht von "blutiger Agenda" des Iran vor der UN-Generalversammlung
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REUTERS/Carlo Allegri
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US-Präsident Donald Trump hat den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vor der UN-Generalversammlung verteidigt. Das Land habe die Gelder aus dem Ausland genutzt, um Atomwaffen zu produzieren und Terrorismus zu finanzieren. Trump sprach von einer "blutigen Agenda" des Iran.

Am 5. November sollen weitere Sanktionen in Kraft treten, zudem werde man bewirken, dass weniger Länder dem Iran Öl abnehmen.

Er nannte den Iran "Sponsor des Terrorismus", das Land werde mit seiner "Tod Amerika"-Politik nicht durchkommen.

Trump sagte, man werde sich zudem für Frieden zwischen Israel und den Palästinensern einsetzen.

Welthandel

Trump sprach vor der Uno auch den Handelsstreit mit China an. Die USA hätten sich geöffnet und faire Bedingungen angeboten, andere Länder aber hätten das Gegenteil getan.

UNHCR-Rückzug

Man werde dem Gremium nicht beitreten, wenn es nicht endlich Reformen vorweisen könne. Die USA hätten dies mehrfach gefordert, doch nichts sei passiert. Also habe man entschieden, aus dem UN-Menschenrechtsrat auszutreten.

Deutschland und das Öl

Deutschland sei russischen Öl- und Gaslieferungen völlig abhängig, er legte der Regierung nahe, seine Ölpolitik sofort zu ändern. Auch schon vor dem Nato-Gipfel hatte Trump gesagt, Deutschland sei "vollkommen durch Russland kontrolliert".

US-Innenpolitik

Trump lobte zudem seine Innenpolitik des letzten Jahres. Der US-Wirtschaft gehe es extrem gut, die Arbeitslosenzahlen seien so niedrig wie seit Jahren nicht - und das gelte auch für Afroamerikaner und Hispanics.

Seine Regierung habe bereits "mehr erreicht als fast alle Vorgängerregierungen", so Trump. Als Reaktion machten einige im Saal offenbar Zweifel laut bzw. lachten, woraufhin Trump sagte: "Diese Reaktion habe ich nicht erwartet, aber gut...".

Den Extremisten des "blutrünstigen" Islamischen Staates sagte Trump den Krieg an.

Die zweite Rede des US-Präsidenten vor der UN-Generalversammlung in New York wurde mit Spannung erwartet.

Trumps umstrittene Rede 2017

Vor fast genau einem Jahr (19.09.2017) stand er an selber Stelle und drohte Nordkorea mit "völliger Zerstörung", seither hat Donald Trump sich mit Kim Jong-un getroffen und auch zwischen Nord- und Südkorea gibt es vielversprechenede Annäherungszeichen.

Es ist die 73. UN-Vollversammlung, bei der 140 Staats- und Regierungschefs nach New York gekommen sind. Die Konferenz wird von den Alleingängen der USA, zu denen der Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran und Themen wie Migration und Klimawandel gehören, überschattet.