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Verwirrspiel um Oberst Tschepiga

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Verwirrspiel um Oberst Tschepiga

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Der Kreml erwartet Beweise für eine Beteiligung von Anatoli Tschepiga an dessen beteiligung am Skripal Attentat. Sprecher Dimitri Peskov mochte bei einer telefonischen Pressekonferenz nicht auf das Thema eingehen.

  1. "Diese Situation erfordert offizielle Daten. Es ist mehr als schwierig, diese Angelegenheit mit den Medien zu diskutieren".

Skripal angeblich bis 2017 für vier Geheimdienste aktiv

Laut Informationen des Focus könnte es ein Motiv für den Anschlag auf den früheren Doppelagenten Skripal geben: Angeblich soll Skripal bis 2017 für vier NATO- Geheimdienste gearbeitet und aktive Spione des russischen Militärnachrichtendienstes GRU enttarnt haben.

Verwirrspiel um Oberst Tschepiga

Russsische Medien recherchierten in Tschepigas Heimatort Beresowka in der östlichen Region Amur - ohne eindeutiges Ergebnis: Die Dorfbewohner sagten, sie hätten Tschepiga seit etwa zehn Jahren nicht mehr gesehen, einige meinten ihn aber auf den Fotos der britischen Polizei wieder erkennen.

Sein ehemaliger Kommandant bestätigte zwar Tschepigas Auszeichnung als Held Russlands, nicht aber, dass es sich um den Gesuchten handelt. Russlands auflagenstärkste Zeitung, die Komsomolskaja Prawda zitierte einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, der auf Ungereimtheiten in den Ergebnissen von Bellingcat hinwies, ohne sie konkret zu benennen.

Aufklären könnte viele der offenen Fragen Anatoli Tschepiga - oder der Mann, der als Ruslan Boshirov an den Anschlagsort reiste.