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Nach dem Tsunami: Mehr als 380 Tote in Indonesien

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Nach dem Tsunami: Mehr als 380 Tote in Indonesien

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Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Toten am Samstag auf 384 gestiegen. Zwei schwere Erdbeben und ein Tsunami hatten Sulawesi am Freitag erschüttert, tags darauf folgten mehrere Nachbeben. Das teilten die indonesischen Behörden mit.

Riesen-Wellen überschwemmen Palu

Die Ausmaße der Katastrophe waren unter anderem in der Küstenstadt Palu verheerend: Riesige, bis zu sechs Meter hohe Wellen überschwemmten die Uferpromenade und zerstörten ganze Häuser.

Der indonesische Staatspräsident Joko Widodo erklärte, er habe die zuständigen Ministerien und die Katastrophenschutzbehörde angewiesen, alle Kräfte und Ressourcen zu bündeln, um in dieser Notsituation zusammenzuarbeiten. Man treffe die nötigen Vorbereitungen für Such- und Rettungsaktionen und eine Evakuierung.

Immer wieder Erdbeben

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer geologisch sehr aktiven Zone. Daher kommt es dort immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Sulawesi liegt im Norden des Landes.

Im Sommer hatte es bereits mehrere Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok gegeben. Mehr als 500 Menschen kamen dabei ums Leben.