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Kaiserliche Schuhe für alle

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In Peking zählen Tradition und Qualität. Herr San Yeh fährt uns im Tuk-Tuk durch die Hutongs, die alten engen Gassen der historischen Pekinger Innenstadt.

"Peking ist riesig, man ist immer auf den Beinen. Diejenigen, die für den Kaiser arbeiteten, benutzten Neiliangsheng, verschleißfeste Schuhe, die noch heute produziert werden", erzählt euronews-Reporterin Aurora Velez.

Neiliangsheng heißt so viel wie „zur fortgesetzten Palastkarriere“ - mit den Schuhen sollte man also in der kaiserlichen Gunst steigen. Nach der Revolution von 1911 trugen sie Schriftsteller und Künstler. In diesem Geschäft werden sie seit 1853 handgefertigt.

"Die Sohle ist aus Baumwolle und Leinen. Sie besteht für Herrenschuhe aus 35 und für Damenschuhe aus 31 Schichten. Die werden auf einer Fläche von drei Quadratzentimeter mit rund 100 ordentlich verteilten Stichen zusammengenäht. Man braucht eine Woche, um ein Paar herzustellen", erklärt He Kaiying vom Neiliangsheng-Schuhgeschäft.

Früher lieferte der Schuhladen Maßfanfertigungen an den Kaiserlichen Hof. Heute stehen die Stoffschuhe für traditionelles chinesisches Handwerk.

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