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EU-Kommission: Alexander Stubb tritt gegen Manfred Weber an

EU-Kommission: Alexander Stubb tritt gegen Manfred Weber an
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Der ehemalige finnische Ministerpräsident Alexander Stubb will sich für das Präsidentschaftsamt der EU-Kommission bewerben.

Stubb ist der ehemalige Finanz- und Premierminister Finnlands und war insgesamt acht Jahre im Amt. Zudem war er auch Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Stubb möchte die Barrieren zwischen West- und Ost, sowie Nord- und Südeuropa beseitigen. Es bedürfe heutzutage mehr denn je einer starken Verteidigung der europäischen Werte. Unsere Ideologische DNA basiert auf den Respekt der menschlichen Würde, Freiheit, Demokratie, Gleicheheit, der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte, so Stubb.

Auch der Deutsche Manfred Weber, der Fraktionschef der EVP, bewirbt sich fürs Präsidentschaftsamt der EU-Kommission. Allerdings glauben einige, dass Weber nicht stark genug durchgreift, wie z.B. gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban.

Stubb soll versuchen, sich die Unterstützung von Emmanuel Macron zu holen.

Es sieht so aus, als gäbe es im Moment nur noch zwei Kandidaturen. Michel Barnier, der die EU-Kommission in den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien vertritt, hat nämlich kürzlich seinen Verzicht auf die Kandidatur mitgeteilt.

Wer jedoch der neue Fraktionschef der EVP wird, wird nicht automatisch Präsident der EU-Kommission.

Die Tatsache, dass bei den Wahlen ein Anstieg der populistischen Fraktion erwartet und die Anzahl der Sitze der EVP im EU-Parlament abnehmen wird, macht den Wahlkampf noch härter.

Wer Jean-Claude Junckers Amt übernehmen wird, ist deshalb im Moment noch völlig unsicher.