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Mehr als 1500 Tote in Indonesien

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Die Zahl der Todesopfer nach den Erdbeben und dem Tsunami in Indonesien ist auf über 1500 Menschen gestiegen. Weitere 158 Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

In der besonders stark betroffenen 350 000-Einwohner-Hafenstadt Palu suchen französische Einsatzkräfte unter den Schuttmassen eines schwer beschädigten Hotels nach Überlebenden. Nach einer Woche gelten die Chancen als verschwindend gering.

Dazu Einsatzleiter Philippe Besson:

"Unser Scanner hat die Anwesenheit eines Opfers hier im Hotel entdeckt. Wir haben angefangen durch den Beton zu bohren, um das Opfer zu identifizieren. Mit einer kleinen Kamera können wir unter die Trümmer schauen und uns einen Überblick verschaffen".

Allmählich erreichen internationale Hilfsgüter die Insel. 20 Flugzeuge aus elf Ländern werden noch erwartet. Indonesien nimmt nach Angaben des Katastrophenschutzes ausländische Hilfe in Form von Lufttransport, Zelten, Wasseraufbereitungsanlagen, Generatoren und medizinischer Unterstützung an.

Wegen der zerstörten Infrastruktur kann die Hilfe aber noch nicht alle bedürftigen Menschen erreichen.