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Trump geht nun von Tod Khashoggis aus

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Mehr als zwei Wochen nach dem Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi geht US-Präsident Donald Trump nun vom Tod des Regimekritikers aus. "Es sieht für mich definitiv danach aus. Es ist sehr traurig", sagte Trump.

Zuletzt hatten die türkischen Behörden die Istanbuler Residenz des saudischen Konsuls neun Stunden lang durchsucht. Ergebnisse, auch von einer zweiten Durchsuchung des Konsulats, werden demnächst erwartet.

Trump: "Schwerwiegende Konsequenzen" falls Saudi-Arabien verantwortlich ist

Trump hat mt "sehr schwerwiegenden" Konsequenzen gedroht, sollte Saudi-Arabien für den Tod von Khashoggi verantwortlich sein.

Aber man wolle den Saudis mehr Zeit geben, ihren eigenen Bericht fertigzustellen, wie auch US-Außenminister Mike Pompeo vor Journalisten betonte: "Ich habe Präsident Trump heute Morgen gesagt, dass wir Saudi-Arabien noch ein paar Tage Zeit geben sollten, den Bericht zu vervollständigen, damit wir ein umfassendes Verständnis der Fakten haben. Dann können wir entscheiden, wie oder ob die Vereinigten Staaten auf den Vorfall rund um Khashoggi reagieren sollten."

Türkei: Hauptverdächtiger war mit saudischem Kronprinz auf Reisen

Zuletzt konzentrierten sich die türkischen Ermittler auf einen Mann, der mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman öfters auf Reisen gewesen sein soll. Überwachungsvideos zeigen, wie der Verdächtige offenbar kurz vor dem Verschwinden von Jamal Khashoggi im Konsulat eingetroffen war.