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Pittsburgh: Weltweite Anteilnahme für Opfer

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Pittsburgh: Weltweite Anteilnahme für Opfer

Pittsburgh: Weltweite Anteilnahme für Opfer
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Nach dem tödlichen Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh hat US-Präsident Donald Trump dazu aufgerufen, den Hass zu überwinden. "Wir versprechen im Namen der Opfer für eine Zukunft voller Gerechtigkeit, Sicherheit, Toleranz und Liebe zu kämpfen und die Kluft zwischen uns zu überwinden", so Trump auf einer Veranstaltung in Indianapolis: "Dieser schreckliche Massenmord ist einfach nur bösartig, schwer zu begreifen und ganz ehrlich, so etwas ist unvorstellbar. Unser Land und die Welt sind schockiert und von Trauer gelähmt."

Auch der israelische Ministerpräsident reagierte auf die Ereignisse in Pittsburgh. Sein Herz sei gebrochen und er sei angewidert von der mörderischen Attacke, so Benjamin Netanjahu in einer Videobotschaft: "Das gesamte israelische Volk trauert mit den Familien der Toten. Wir stehen an der Seite der jüdischen Gemeinde in Pittsburgh. Wir stehen angesichts dieser grausamen antisemitischen Brutalität an der Seite der Amerikaner.

Als Zeichen der Solidarität wurde die amerikanische Flagge neben der israelischen auf das Rathaus in Tel Aviv projiziert. Auch hier sind Bewohnerinnen und Bewohner wie Barouch Mankovetsky schockiert: "Wir fühlen uns schrecklich. Unsere Gedanken sind bei der jüdischen Gemeinde in den Vereinigten Staaten. Es ist schrecklich, dass jemand in einem Gotteshaus, einer Synagoge, Terror ausgeübt hat."

Wie auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte der französische Präsident Emmanuel Macron seine Bestürzung am Samstag beim Syrien-Gipfel in Istanbul: "Erlauben Sie mir zu Beginn ein Wort der Solidarität für das amerikanische Volk und diejenigen, die bei den Schüssen in einer Synagoge in Pittsburgh ihr Leben verloren haben. Ich möchte unsere Traurigkeit und unsere Unterstützung für das amerikanische Volk ausdrücken."

Auch zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler und andere Prominente drückten ihre Anteilnahme aus, darunter Tom Hanks und Bette Midler.

Viele kritisierten zudem zu laxe Waffengesetze.