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Haushaltsdebatte im britischen Unterhaus

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Das britische Parlament hat mit seiner viertägigen Haushaltsdebatte im Unterhaus begonnen, der letzten vor dem für den 29. März vorgesehenen Austritt aus der EU. Finanzminister Philip Hammond stellt seine Pläne für das kommende Jahr vor.

In mehreren Fernsehinterviews am Sonntag warnte Hammond jedoch bereits, der Haushalt sei Makulatur, sollte nicht rechtzeitig vor dem EU-Austritt ein Brexit-Abkommen mit der EU geschlossen werden. Das Land müsste dann "in eine andere Richtung gehen", sagte Hammond der BBC. Man brauche dann eine andere Lösung.

Die Austrittsverhandlungen stecken derzeit in einer Sackgasse. Umstritten ist vor allem, wie künftig Grenzkontrollen zwischen dem EU-Mitglied Republik Irland und dem britischen Nordirland verhindert werden sollen.

Schon jetzt sagen viele Briten, ihr Leben habe sich verschlechtert. Ein Mann auf der Straße meint: "Das Gesundheitssystem ist zerstört. Mit der Polizei geht es bergab. Es ist kein Geld da."

Eine Frau sagt: "Lehrerstellen wurden gestrichen. Die Klassen sind zu groß. Man kann keinen Termin beim Arzt mehr bekommen. Mit dem Land geht es den Bach hinunter."

Bislang zeichnet sich aber auch im britischen Parlament keine Mehrheit für eine Kompromisslösung in den Brexit-Gesprächen ab.

Briten jammern: Es geht den Bach hinunter