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Medien: Britische Finanzbranche soll weiterhin Zugang zum EU-Markt haben

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Medien: Britische Finanzbranche soll weiterhin Zugang zum EU-Markt haben

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Reuters
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Britische Finanzdienstleister werden einem Medienbericht zufolge nach dem Brexit weiterhin Zugang zu den EU-Märkten erhalten. Unterhändler von Großbritannien und der Europäischen Union hätten eine vorläufige Vereinbarung für alle Aspekte einer zukünftigen Partnerschaft bei Dienstleistungen sowie beim Datenaustausch erzielt, berichtet die Zeitung «The Times» am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise.

"Nichts ist vereinbart, bis alles vereinbart ist"

Ein britischer Regierungssprecher teilte Euronews mit, man mache "gute Fortschritte" bei den Regeln für Finanzdienstleistler nach dem Brexit. "Die Verhandlungen laufen jedoch weiter, und nichts ist vereinbart, bis alles vereinbart ist".

Laut der in London erscheinenden "Financial News" hat die Schweizer UBS ungeachtet dieser Berichte damit begonnen, 64 Mitarbeiter von London nach Frankfurt zu versetzen.

Der Finanzsektor zählt zu den wichtigsten Branchen der britischen Wirtschaft - er generiert 74 Milliarden Euro an Steuereinnahmen und beschäftigt 1,1 Millionen Menschen.

Irland-Frage nach wie vor offen

Großbritannien will Ende März 2019 die Europäische Union verlassen. Nach Angaben von Premierministerin Theresa May ist das Abkommen zu 95 Prozent fertig. Doch die Verhandlungen befinden sich vor allem mit Blick auf die Irlandfrage in einer Sackgasse.

London und Brüssel konnten sich bislang nicht darauf einigen, wie Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Republik Irland verhindert werden können. Befürchtet wird, dass Schlagbäume die Auseinandersetzungen in der fragilen Ex-Bürgerkriegsregion wieder anheizen könnten.