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Holz als Quelle für nachhaltiges Leben

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Holz als Quelle für nachhaltiges Leben

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Mit den Rohstoffen aus schwedischen Wäldern werden nachhaltige Produkte hergestellt. Rund 100 Unternehmen beteiligen sich an der Umstellung auf Bioökonomie.

Holz als Quelle für nachhaltiges Leben. In Schweden arbeitet "Paper Province" daran, eine auf Erdöl basierte Wirtschaft umzustellen auf eine umweltfreundliche Wirtschaft, die kunststofffrei ist. Der Industriecluster hat sich zum Ziel gesetzt, die Rohstoffe der schwedischen Wälder zu nutzen, um nachhaltige Alltagsgegenstände herzustellen. Der Cluster wird vom EU-Kohäsionsfonds unterstützt.

Pelle's Unternehmen ist Teil des Clusters: "Ich wollte die absolut schönsten Kajaks der Welt entwickeln, die noch dazu nachhaltig hergestellt werden. Damit wollte ich die Industrie komplett verändern. Das war die Grundidee. Die Wirtschaft muss verstehen, dass der Wandel vom Kunststoff in eine von fossilen Grundstoffen unabhängige Zukunft einen Geschäftswert hat", sagt Pelle Stafshede.

"Paper Province" besteht aus 104 Unternehmen, Forschern und Wissenschaftlern. Das Gesamtbudget der EFRE-Projekte, an denen "Paper Province" derzeit beteiligt ist, beträgt 9,1 Millionen Euro. Mehr als ein Drittel wird aus dem EU-Kohäsionsfonds finanziert.

Die Zielbranchen sind Bereiche wie Verpackung, Energie, Sport. Die meisten der hergestellten und geprüften Produkte haben die breite Öffentlichkeit noch nicht erreicht. Aber Pelle's Kajak ist fast fertig. Seine CO2-Bilanz ist viel geringer als die eines ähnlichen Kajaks aus Plastik. Die Erfolgsgeschichte beginnt mit Holzpellets, Mais und einem 3D-Drucker - dem größten der Welt.

Nichts geht verloren und der Wald wird gehegt: "Die Bäume hier binden Kohlenstoff: Ein Kubikmeter Holz enthält 900 Kilogramm Co2. Wir pflanzen 3 Bäume für jeden, den wir fällen. In Schweden fällen wir weniger Bäume als das jährliche Wachstum ausmacht, also bauen wir tatsächlich mehr Kapital im Wald auf", sagt Thomas Bajer, Projektmanager "The wood region CLIP 250.

"Paper Province" schult Unternehmen auch im Bereich Geschlechtergleichstellung. Das ist Teil eines Paradigmenwechsels und im folgenden Fall hat es funktioniert: Sophie ist 21 Jahre alt. Die Tochter eines Fleischer fährt einen Lkw mit Greifkran und steuert diesen mit einer Augmented-Reality-Brille: "Es gibt immer mehr Frauen in diesem Bereich. Man sieht viele Frauen, die große Trucks wie diesen fahren, und auch andere Lkws."

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