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Nach 8 Toten in Marseille: Rücktritt des Bürgermeisters (79) gefordert

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Von Kirsten Ripper mit AFP
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An diesem Mittwoch wurde bei Protesten der Rücktritt des Bürgermeisters von Marseille gefordert. Er wird für den Einsturz des Wohnhauses verantwortlich gemacht.

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In Marseille haben nach dem Einsturz des Wohnhauses vom 5. November 2018 wieder Tausende ihre Wut zum Ausdruck gebracht. 

Am Samstag hatte es schon einen Trauermarsch für die acht Todesopfer gegeben.

Inzwischen richtet sich der Zorn der Bewohner vor allem gegen den Bürgermeister Jean-Claude Gaudin und seine Politik. Der 79-Jährige hat bereits angekündigt, er wolle nicht zurücktreten. Aber Gaudin hat inzwischen zugegeben, nicht genug gegen baufällige Wohngebäude unternommen zu haben.

Auch "Gaudin en prison" ("Gaudin ins Gefängnis") und "Gaudin assassin" ("Gaudin Mörder") war auf Plakaten zu lesen.

Mehr als 500 Menschen wurden in den vergangenen Tagen und Wochen aus baufälligen Wohnungen in Marseille  evakuiert und anderswo untergebracht.

Die Nachbarn des eingestürzten Gebäudes stehen weiter unter Schock - zumal Bewohner die Behörden mit Hinweisen auf die unhaltbare Wohnsituation gewarnt hatten.

Der Protest am Mittwoch führte auch durch die "canebière", die Hauptstraße zum Hafen.

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