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Nach Basketball-Skandal: Tsipras verurteilt Rassismus

Nach Basketball-Skandal: Tsipras verurteilt Rassismus
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Skandal im griechischen Basketball: Nach dem Lokalderby zwischen Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen beschrieb ein Fernsehmoderator Thanasis Antetokounmpo, griechischer Nationalspieler nigerianischer Abstammung und Spieler von Panathinaikos als "Affen". Antetokounmpos Bruder Giannis, der bei den Milwaukee Bucks in den USA unter Vertrag steht und sich dort zu einem der besten Basketballspieler der Welt entwickelt hat, schrieb, er habe aufgrund des Vorfalls schlaflose Nächte verbracht.

Auch Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras bezog Stellung: Er veröffentlichte ein Foto von sich im griechischen Nationaltrikot mit dem Namen Antetokounmpo auf dem Rücken. Tsipras schrieb, bei Rassismus und Hass gebe es keine Toleranz.

Der Reporter, der als Olympiakos-Anhänger bekannt ist, bestritt, dass die Bemerkung rassistisch gemeint gewesen sei, sondern vielmehr auf einen Sportler gemünzt gewesen sei, der zwei technische Fouls begangen habe. Ihm sei bewusst, dass man daraus versuche, ein Rassismusproblem zu machen, und kündigte an, nicht zu zögern, darauf juristisch zu antworten.