Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.

Eilmeldung

Eilmeldung

Riesenwellen an spanischer Küste: 83-jährige Frau ertrunken

Riesenwellen an spanischer Küste: 83-jährige Frau ertrunken
Schriftgrösse Aa Aa

Heftige Unwetter sind über Teile Spaniens hinweggefegt und haben örtlich Verwüstungen verursacht. Besonders schwer getroffen war der Nordwesten Teneriffas, wo sich Riesenwellen bildeten. Ein Anwohner berichtete: "In den Straßen sind fast alle Geschäfte zerstört, alles ist komplett verwüstet."

In der Gegend von Garachico mussten Medienberichten zufolge mehrere Dutzend Wohnungen evakuiert werden. Bis zu sechs Meter hohe Wellen beschädigten Gebäude an der Küste. Unwetterwarnungen galten auch für fast alle anderen kanarischen Inseln, darunter La Palma und El Hierro, sowie für den Norden Gran Canarias.

Auch auf dem Festland gab es heftige Regenfälle. Im nordspanischen Galizien ertrank eine 83-jährige Frau in ihrem Wohnhaus in Viveiro bei Lugo. Ihre Tochter konnte sich mit Unterkühlungen in den zweiten Stock des Gebäudes retten. Die höchste Warnstufe rot galt rund um Alicante und Valencia. In der katalanischen Provinz Girona fielen laut Medienberichten 170 Liter Regen pro Quadratmeter. 1500 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Mehrere Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten Landstraßen.

In Cartagena retteten Polizei und Feuerwehr über 70 Insassen eines Busses, der auf einer überfluteten Straße steckengeblieben war.