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Spanien: Hilfsressourcen für Aufnahme von Migranten sind erschöpft

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Spanien: Hilfsressourcen für Aufnahme von Migranten sind erschöpft
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Die 87 geretteten Migranten werden in Algeciras nicht die gleiche Menge an Rettungshelfern antreffen, wie dies bei der Ankunft des Rettungsschiffes Aquarius im Juni der Fall war.

Damals empfingen über 2000 Freiwillige Helfer, Übersetzer und Psychologen die 630 Geretteten.

Laut dem spanischen Innenministerium jedoch kann dieses Hilfsmodell nicht beibehalten werden.

Dieses Mal werden die Migranten überfüllte Empfangszentren und müde Regierungsarbeiter antreffen. Die Hilfsressourcen sind nämlich hinsichtlich des plötzlichen Anstiegs an Migranten in Spanien erschöpft.

Besonders im Süden des Landes macht sich dies bemerkbar. Allein vergangene Woche sind über 2000 Migranten angekommen.

Die spanischen Behörden stehen nun unter Druck und geben ihr Bestes, um die Situation zu meistern. In Malaga wurden dazu bereits drei Sporthallen in Notunterkünfte umfunktioniert.

Am Hafen von Algeciras, wo das Rettungsschiff Open Arms angelegt hat, wurden Migranten aus Platzmangel auf ein Schiff der spanischen Küstenwache untergebracht. Mehr als 600 Gerettete sollen dort bis Montag verweilen.