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Tränengas und Krawalle: 8.000 "gelbe Westen" in Paris

Tränengas und Krawalle: 8.000 "gelbe Westen" in Paris
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REUTERS/Benoit Tessier
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Chaos in Paris. Bei den Protesten der "Gilets jaunes" im Stadtzentrum kam es zu Ausschreitungen, die Polizei setzte Tränengas ein. Laut offiziellen Angaben des Innenministers haben sich in ganz Frankreich 23.000 Menschen an den Protesten beteiligt - davon 8.000 in Paris.

Seit einer Woche blockieren Demonstranten in gelben Warnwesten Autobahnabschnitte, Zufahrten zu Einkaufszentren und Fabriken.

Sie protestieren gegen eine höhere Besteuerung von Benzin, deren Erlös in den Klimaschutz fließen soll. Präsident Emmanuel Macron lehnt Zugeständnisse an die Demonstranten ab.

Doch nun gehen auch Händler auf die Barrikaden und warnen vor den Folgen für die Wirtschaft. Die Proteste der "Gilets jaunes" drohen die Einkaufslust der Konsumenten weiter zu drosseln. So fielen die täglichen Einnahmen der Händler am vergangenen Samstag, dem ersten Tag der gelben Protestwelle, bereits im Schnitt um 35 Prozent.

Die Demonstrationen, die an diesem Samstag die Pariser Stadtmitte lahm legen, haben auch Folgen für den Tourismus: so musste der Eiffel Turm geschlossen bleiben. Die Polizei warnt darüber hinaus, dass die Proteste in weitere Gewalt umschlagen. In der vergangenen Woche kamen zwei Menschen ums Leben und 620 Zivilisten sowie 136 Sicherheitskräfte wurden verletzt.