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General Motors will bis zu 14.000 Stellen streichen

General Motors will bis zu 14.000 Stellen streichen
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General Motors - der größte Autohersteller Amerikas - will als Teil eines großen Sparprogramms massiv Jobs streichen. Laut US-Medien könnten bis zu 14.000 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren.

GM-Chefin Mary Barra sieht den Schritt als Notwendigkeit, sich den verändernden Marktbedingungen anzupassen.

US-Präsident Donald Trump gefällt diese Nachricht natürlich überhaupt nicht:"Ich habe sofort mit Barra gesprochen, als ich von den Werksschließungen gehört habe und ihr gesagt, dass dieses Land viel für GM getan hat. Sie sollten besser bald wieder zurück sein. Wir üben also viel Druck auf sie aus. Ihr habt Senatoren und andere Leute und somit viele Druckmittel"

In den USA und Kanada könnten bis Ende 2019 fünf Fertigungsstätten geschlossen werden.

"Wir sind enttäuscht über die Entscheidung von GM hinsichtlich ihres Werks in Oshawa als Teil ihrer globalen Umstrukturierung. Unsere Gedanken sind bei denen, deren Arbeitsplätze betroffen sind, und ihr en Familien", so der kanasiche Premierminister Justin Trudeau.

Von dem Ende der Automobilproduktion im Werk im kanadischen Oshawa sind fast 3000 Angestellte betroffen. Für sie ist die Ankündigung der GM-Konzernspitze ein harter Schlag.

Ein Angestellter: "Ich bin seit 28 Jahren bei GM. Ich habe schon eine Werksschließung in Scarborough druchgemacht und eine andere in London. Ich bin mit meiner Familie wegen dieser Firma schon zweimal umgezogen, und sie tun mir das an."

Anders als bei den Angestellten kamen die Nachrichten an der Börse gut an: die GM-Aktie verzeichnete kräftige Kursgewinne und stand zuletzt mit 5,7 Prozent im Plus.