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Gelbwesten-Festnahmen in Brüssel: "Wir sind doch nicht in Syrien oder Nordkorea"

Gelbwesten-Festnahmen in Brüssel: "Wir sind doch nicht in Syrien oder Nordkorea"
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Auch in Belgien und den Niederlanden versammelten sich zahlreiche Menschen bei Gelbwesten-Demonstrationen. In Brüssel wurden nach Polizeiangaben rund 400 Menschen festgenommen.

Ein Festgenommener in Handfesseln sprach von "Schande": "Ich wollte hier - wie alle - friedlich demonstrieren. Und wir wurden festgenommen, ohne etwas getan zu haben. Das ist ein Skandal! Wir sind doch nicht in Syrien, Nordkorea oder Kuba. Das passiert in Brüssel, der europäischen Hauptstadt. Eine Schande, eine Schande, eine Schande!"

Ein anderer aufgebrachter Demonstrant spürt Existenzängste: "Die Regierungspolitik bekommen die Ärmsten zu spüren. Die Wohlhabenden werden sogar reicher und wir, das belgische Volk, haben Probleme, bis zum Monatsende zu überleben, weil ständig neue Steuern erlassen werden."

Doch nicht alle Demonstranten verhielten sich friedfertig. Vor allem das Brüsseler Europaviertel wurde zum Brennpunkt.

Teilweise kam es in Brüssel zu direkten Attacken zwischen randalierenden Demonstranten und Polizisten. Diese setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Nach Polizeiangaben beteiligten sich an den Brüsseler Protesten insgesamt 1.000 Gelbwesten.