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UK: Löhne steigen, Beschäftigung super-und der Finanzmarkt dümpelt

UK: Löhne steigen, Beschäftigung super-und der Finanzmarkt dümpelt
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REUTERS/Toby Melville
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Der britische Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Brexit-Unsicherheit weiter in sehr guter Verfassung. Die Löhne steigen weiter auf dem höchsten Niveau seit fast einem Jahrzehnt, wie die jüngsten offiziellen Zahlen des Office for National Statistics zeigen. Der durchschnittliche Wochenverdienst stieg in den drei Monaten bis Oktober um 3,3% und damit so stark wie seit November 2008 nicht mehr. Die Löhne steigen immer noch schneller als die Preise - die Inflation lag im Oktober bei 2,2%. Real liegt der Lohnzuwachs alos bei rund 1%.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 79.000 auf 32,48 Millionen und damit in die Nähe ihres 43-jährigen Bestwertes. Den Aktienmarkt konnten die guten Zahlen allerdings nicht beflügeln.

Michael Hewson, CMC MARKETS Analyst

"Das klarste Szenario für die Märkte wäre im Moment, dass der Deal durchgeht. Damit wäre die Unsicherheit über den britischen Ausstieg aus der EU vom Tisch. Es ist anzunehmen, dass man die Zeit bis März 2019 ohne Schluckauf oder Schlaglöcher überstehen könnte und das hieße, man könnte in Ruhe über die zukünftigen Beziehungen sprechen."

Das britische Pfund fing sich nach dem letzten Absturz leicht über dem 20 Monatstief, der britische Aktienmarkt konnte sich ebenfalls stabilisieren. Die Londoner Börse schloß mit einem leichten Plus von knapp 0,4 Prozent.