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Gefährlicher Trend: Immer mehr US-Schüler greifen zur E-Zigarette

Gefährlicher Trend: Immer mehr US-Schüler greifen zur E-Zigarette
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Von Euronews
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"Die Zahlen sind schockierend. Der Konsum von E-Zigaretten durch Kinder hat epidemische Ausmaße erreicht", so der Chef der US-Drogenbehörde FDA.

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Bei den Hausaufgaben eine E-Zigarette – in den USA ist das für Millionen von Schülern total normal. Die Zahl der jugendlichen Konsumenten ist im aktuellen Jahr regelrecht explodiert – um ein Drittel in Vergleich zu 2017.

Das belegt eine Studie der US-Drogenbehörde FDA. Ihr Chef Scott Gottlieb spricht von einer Epidemie: “Das ist eine Entwicklung, die wir nicht tolerieren können.”

Besonders beliebt, hoch dosiert: E-Zigarette "Juul"

Denn in den Kapseln der beliebtesten E-Zigaretten namens "Juul" stecken zwar weniger krebserregende Stoffe, aber dafür so viel Nikotin wie in einer ganzen Schachtel herkömmlicher Zigaretten.

Die "Juul" sieht aus wie ein USB-Stick. In den sozialen Medien setzen sich US-Teenager unter dem Hashtag #juulgang mit ihrer "Juul" in Szene. Ein gefährlicher Trend.

Die Suchtgefahr ist besonders bei Jugendlichen groß, erklärt der US-Drogenexperte Wilson Compton. “Die Konsumenten sind sich dessen nicht bewusst. Wegen des süßen Geschmacks ist ihnen oft nicht klar, dass sie Nikotin einatmen.“

Mango, Vanille oder Minze – die Nikotinbomben werden in den verschiedensten Geschmacksrichtungen verkauft. Und das häufig schon an Minderjährige – obwohl das nicht erlaubt ist.

Das will die US-Gesundheitsbehörde künftig strenger bestrafen. Sie denkt auch über ein Verbot aromatisierter Liquid-Kapseln nach.

"Juul" kommt nach Europa

In Großbritannien ist die "Juul" schon erhältlich. Bald kommt sie auch auf den deutschen Markt. Sie soll allerdings weniger Nikotin enthalten, als in den USA üblich ist. Denn in der Europäischen Union sind nur 20 Milligramm Nikotin je Milliliter Füssigkeit erlaubt. "Juul"-Kapseln in den USA enthalten bis zu 50 Milligramm Nikotin pro Milliliter.

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