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Rechtsextremer Verdacht in hessischer Polizei: Weitere Ermittlungen

Rechtsextremer Verdacht in hessischer Polizei: Weitere Ermittlungen
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Im Rahmen der Ermittlungen zu einem mutmaßlichen rechtsextremen Netzwerk in der Polizei ist im deutschen Bundesland Hessen ein sechster Beamter suspendiert worden.

Nach Angaben von Innenminister Peter Beuth soll dieser zeitweise Mitglied der aufgedeckten Chatgruppe mit rechtsextremen Inhalten gewesen sein. Darüber hinaus werden drei mögliche weitere Fälle rechtsextremer Äußerungen von Polizisten in anderen hessischen Städten untersucht, so Beuth im Innenausschuss des Landtages. Der CDU-Politiker betonte, es werde eine lückenlose Aufklärung geben.

Eine Frankfurter Rechtsanwältin hatte einen Drohbrief erhalten, der mit „NSU 2.0" unterzeichnet war. Bei Ermittlungen in diesem Fall wurde die Chatgruppe entdeckt. Die Postanschrift der Anwältin war über ein Adressregister von einem Computer in einer Frankfurter Polizeidienststelle aus abgerufen worden.