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Trauer um in Marokko ermordete Studentinnen

Trauer um in Marokko ermordete Studentinnen
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In Norwegen haben Menschen den zwei in Marokko ermordeten Studentinnen gedacht. Mit Fackeln und Musik erinnerten sie an die 24 und 28 Jahre alten Skandinavierinnen, die am Montag im marokkanischen Atlas-Gebirge tot aufgefunden worden waren.

Mehr als zehn Personen wurden im Zusammenhang mit der Tat festgenommen. Ein Video, das die Tötung einer der Frauen zeigt, ist nach Einschätzung der norwegischen Polizei wahrscheinlich echt. In einem weiteren Video schwören mutmaßlich vier Verdächtige dem Chef des sogenannten Islamischen Staates ihre Treue.

Die Leichen der Frauen waren am Fuße des Djebel Toubkal entdeckt worden. Der höchste Berg Marokkos ist ein beliebtes Urlaubsziel. Reiseführer befürchten, die Tat könnte Auswirkungen auf den Tourismus haben.

Marokko sagt "La" – "Nein" zum Terror im Namen des Islam

Auch in Marokko gedenkt man der Opfer. Hassan Mahroug, ein Vertreter der Fremdenführer, zeigte sich erschüttert: "Nicht nur im Königreich Marokko, auf der Ganzen Welt verurteilen die Menschen diese Tat. Menschen, die sich engagieren, die Tag und Nacht für Frieden arbeiten, für Freundschaft und Brüderlichkeit auf diesem Planeten, und auch im Namen der Fremdenführer der Region Marrakesch und des Königreichs Marokko verurteilen wir diese barbarische und ignorante Tat."

Ein willkürliches Verbrechen oder ein geplanter Akt des Terrors – während die Ermittlungen weitergehen, zeigen die Trauernden vor Ort bereits Flagge gegen den Terrorismus.