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Brexit: Die Ruhe vor dem Sturm

Brexit: Die Ruhe vor dem Sturm
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Es könnte die Ruhe vor dem Sturm sein: Das britische Parlament kehrt in der nächsten Woche aus den Ferien zurück und wird am 14. Januar über das Brexit-Abkommen entscheiden. Premierministerin Theresa May, um die Unterstützung der Kontinentaleuropäer bemüht, wird in den nächsten Tagen erneut mit dem Präsidenten des EU-Rates, Donald Tusk, sprechen.

"Wir haben es bereits oft gesagt, dass die getroffene Vereinbarung die beste und die einzig mögliche ist", betonte eine Sprecherin der EU-Kommission. Es sind keine weiteren Treffen zwischen den Unterhändlern der EU-Kommission und jenen Großbritanniens geplant. Was den vorübergehenden Status des sogenannten Backstop anbelangt, ist EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker selbstverständlich bereit, die Meinung Mays zur Kenntnis zu nehmen."

Eine Trennung ohne Abkommen wird mit jedem Tag wahrscheinlicher, wovon auch die Nervosität der Märkte zeugt. Auch die EU hat entsprechende Vorbereitungen getroffen.

"Unser Notfallplan ist verabschiedet und am 19. Dezember hier im Pressezentrum detailliert erläutert worden" so die Sprecherin weiter. "Wir warten ab, ob in den kommenden Wochen zusätzliche Maßnahmen notwendig sein werden."

Die Meinungen über den Brexit spalten Großbritannien, wie das unter anderem die pro-europäische Symbolik der Farben zeigte, mit denen sich London in der Neujahrsnacht schmückte. Nicht wenige hoffen nach wie vor auf ein zweites Referendum.