Mays Schlappe: Das sagen die EU-Spitzen

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Von Euronews
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EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mahnte: „Die Zeit sei fast abgelaufen."

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Michel Barnier, der als Chefunterhändler der Europäischen Union entscheidend an der Ausarbeitung des Abkommens mitgewirkt hatte, sieht nach der Abstimmung im britischen Parlament jetzt die Regierung May am Zuge:

„Nun ist es an der Zeit, dass uns das Vereinigte Königreich sagt, welches die nächsten Schritte sein werden. Wir bleiben vereint und sind entschlossen, eine Einigung zu finden", so Barnier.

Guy Verhofstad, Vorsitzender der liberalen Fraktion ALDE im Europäischen Parlament, sagte: „Es muss über Parteigrenzen hinweg zusammengearbeitet werden, damit wir wissen, was Großbritannien will und damit eine Mehrheit im britischen Unterhaus einen möglichen Vorschlag unterstützt. Falls der Vorschlag eher in die Richtung einer engeren Beziehung mit der EU geht, sind wir dazu bereit. Wir sind nicht dagegen, ganz im Gegenteil."

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schrieb bei einem Kurznachrichtendienst, er habe das Ergebnis der Abstimmung mit Bedauern aufgenommen. Er forderte Großbritannien auf, seine Vorstellungen über das weitere Vorgehen so schnell wie möglich mitzuteilen. Die Zeit sei fast abgelaufen, so Juncker.

Und Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates, stellte die Frage: „Wenn ein Abkommen unmöglich ist und niemand einen ungeregelten Austritt will, wer wird dann den Mut haben zu sagen, wie die einzige positive Lösung aussieht?“

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