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Weniger Wirtschaftswachstum in China

Weniger Wirtschaftswachstum in China
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Chinas Wirtschaftswachstum ist auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahrzehnten gefallen. Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA und hausgemachter Probleme legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Jahr nur noch um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Der Rückgang verschärfte sich zum Jahresende. Die Aussichten für 2019 Jahr sind damit ungünstig.

Ning Jizhe, Direktor Statistikamt Peking: "Der Handelsstreit zwischen China und den USA schadet den Volkswirtschaften beider Länder und auch der Wirtschaft anderer Länder der Welt. Im Allgemeinen sind wir gegen die Auswirkungen angegangen und haben Fortschritte gemacht. Wirtschaftlich können China und die Vereinigten Staaten von einer Kooperation nur profitieren und durch die Konfrontation verlieren. Eine Zusammenarbeit dient den Interessen vieler, alle Länder dieser Welt würden profitieren, während ein Konflikt auch alle trifft."

Wie weit das chinesische Wirtschaftswachstum noch fallen wird, hängt davon ab, ob die Handelsspannungen mit den USA eskalieren. Die USA haben China eine Frist bis 1. März gesetzt und drohen bei mangelndem Entgegenkommen mit neuen Strafzöllen auf Importe aus China in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar.

US-Präsident Donald Trump will das Handelsdefizit der USA mit China verringern, fordert mehr Marktöffnung und einen wirksamen Kampf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums und erzwungenen Technologietransfer. Nicht nur der Handelskrieg bremst die Wirtschaft. Experten verweisen auch auf den Kampf gegen das ausufernde Kreditwachstum und andere Faktoren.