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In London eröffnet die neue Ausstellung der britischen Künstlerin Tracey Emin

In London eröffnet die neue Ausstellung der britischen Künstlerin Tracey Emin
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In London hat eine neue Ausstellung der britischen Künstlerin Tracey Emin eröffnet.

In „A Fortnight of Tears" („Vierzehn Tage der Tränen“) geht es um Emins eigenen Schmerz, hervorgerufen durch den Tod ihrer Mutter. Die Ausstellung, die in allen Räumen der Galerie installiert ist, umfasst Skulpturen, Malereien, Filme, Fotografien und Zeichnungen, die sich auf die eigenen Erinnerungen und Emotionen der Künstlerin konzentrieren. Es geht um Verlust, Pathos, Wut und Liebe.

Tracey Emin ist dafür bekannt, ihr Privatleben als künstlerisches Motiv zu nutzen. „A Fortnight of Tears“ enthält 50 Selbstporträts. Fotographien, die sie mit dem Handy gemacht hat, als sie nicht schlafen konnte.

Tracey Emin sagt, sie habe den Titel schon seit etwa 15 Jahren im Kopf gehabt, ihn aber nie benutzt. Als vor ein paar Jahren ihre Mutter gestorben ist, habe sie noch nie in ihrem Leben so viel geweint. Sie dachte, das sei der Moment, genau diesen Titel zu verwenden.

Es gehe in dieser Ausstellung im Wesentlichen um große, emotionale Momente in ihrem Leben: gut oder schlecht, schlimm oder glücklich – es sei so etwas wie eine emotionale Zeitbombe, die in der Galerie gezündet würde.

Beim Betreten der Galerie wird der Betrachter mit doppelt aufgehängten Selbstporträts konfrontiert, die in verschiedenen Momenten und Zuständen während der Wachphasen der Künstlerin aufgenommen wurden. Diese beunruhigenden und intimen Nahaufnahmen fangen die Qual und Verzweiflung dieser einsamen Stunden ein.

Die Ausstellung "A Fortnight of Tears" ist noch bis zum 7. April in der White Cube Gallery zu sehen.